Die Ausbildung umfasst viele Themen.
Deshalb können Heilerziehungspfleger: innen in verschiedenen Bereichen arbeiten.
Heilerziehungspfleger:innen arbeiten zum Beispiel:
- in Wohngruppen der Eingliederungshilfe
- in Werkstätten für Menschen mit Behinderung
- in Tagesförderstätten und Förderschulen
- in Frühförderungsgruppen
- in ambulanten Diensten
- in Kliniken
- in Therapiezentren
- in Freizeitangeboten
- in Kindergärten (Abschluss zur/ zum Heilerziehungspfleger:in wird mit dem/der Erzieher:in gleichgestellt)
Verschiedene Wohnformen in der Behindertenhilfe:
Es gibt verschiedene Arten zu Wohnen.
Die an die Bedürfnisse, der Menschen angepasst sind.
- Stationäre Wohnformen: Wohngruppen oder Wohnheime mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung.
Zum Beispiel: eine geschlossene Wohngruppe
mehr Infos? -> siehe Interview: Frag einen Heilerziehungspflegehelfer, der auf einer geschlossenen Wohngruppe arbeitet.
- Teilbetreute Wohnformen: Unterstützung zu bestimmten Zeiten bei gleichzeitig größerer
Selbstständigkeit. Zum Beispiel: eine Außenwohngruppe/ eine offene Wohngruppe
mehr Infos? -> siehe Interview: Frag einen Heilerziehungspflegehelfer, der auf einer offenen Wohngruppe arbeitet.
- Ambulant betreutes Wohnen: Menschen leben in der eigenen Wohnung und erhalten je
nach Bedarf Begleitung.
- Gemeinschaftliche Wohnprojekte: Inklusive Wohnformen, in denen Menschen mit und
ohne Behinderung zusammenleben.
Diese Vielfalt zeigt:
Heilerziehungspflege ist mehr als ein Beruf – sie bedeutet gelebte Inklusion
und echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

