Ein Heilerziehungs-Pfleger:in arbeitet mit Menschen,
die Hilfe im Alltag brauchen.
Das Ziel ist:
• Teilhabe
• Selbst-Bestimmung
• Lebens-Qualität
Zu den Aufgaben gehören:
- Hilfe im Alltag: Hausarbeiten, Einkaufen, Kochen, Körperpflege.
- Hilfe in der Schule, Ausbildung oder Arbeit
- Förderung von Freundschaften und Mitmachen in Gruppen
- Heilerziehungs-Pfleger:in machen Mut.
- Menschen helfen eigene Entscheidungen zu treffen.
- Hilfe in schweren Zeiten
Arbeitsorte können sein:
- Wohn-Heime, Wohn-Gruppen oder Tagesstätten
- Schulen und Kliniken
- Ambulante Dienste und Familien-Hilfe
Wie wird man Heilerziehungspfleger:in?
- Man macht eine Ausbildung.
Die Ausbildung dauert meistens 3 Jahre.
Am Ende gibt es eine Prüfung. - In der Ausbildung lernt man zum Beispiel:
• Entwicklung von Menschen
• Erziehungslehre
• Gesprächs-Führung
• Pflege-Grundlagen
• medizinische Grundlagen
• Recht und Geld
• praktische Arbeit in Einrichtungen - Man kann später auch Weiter-Bildungen machen.
Zum Beispiel zu:
• heilpädagogischer Förderung
• Verhalten
• Kommunikation
• Gebärden
• Unterstützter Kommunikation
Welche Fähigkeiten braucht man?
- Einfühlungs-Vermögen und Geduld
- Team-Arbeit und gute Kommunikation
- Anpassungs-Fähigkeit und Belastbarkeit
- Man muss gut dokumentieren.
Und respektvoll mit Menschen umgehen. - Wichtig sind:
• Würde
• Teilhabe
• Respekt vor der Selbst-Bestimmung
Herausforderungen und schöne Seiten:
- Herausforderungen sind zum Beispiel:
• unterschiedliche Bedürfnisse
• wechselnde Situationen
• viel Bürokratie
• wenig Geld oder Material - Schöne Seiten sind:
• Vertrauen aufbauen
• Fortschritte sehen
• Fähigkeiten stärken
• Freude über Erfolge
Arbeitsumfeld und Arbeitszeiten:
- Heilerziehungs-Pfleger:in arbeiten
an verschiedenen Orten. - Manchmal auch:
• am Wochenende
• nachts
Das hängt vom Arbeits-Ort ab.
Fazit
Der Beruf verbindet Erziehungslehre und Pflege.
Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen.
Das Ziel ist:
Teilhabe ermöglichen.
Dafür braucht es:
• Motivation
• Fantasie
• den Wunsch, Dinge zu verbessern

