Kommunikation ist sehr wichtig für Menschen.
Kommunikation bedeutet:
Menschen sprechen miteinander.
Oder sie teilen sich anders mit.
So können Menschen:
• am Leben teilnehmen
• selbst Entscheidungen treffen
• Kontakte zu anderen Menschen haben
Manche Menschen können nicht gut sprechen.
Manche Menschen können wegen einer Behinderung nicht sprechen.
Oder sie können nur schwer sprechen.
Diese Menschen brauchen Hilfe.
Unterstützte Kommunikation ist eine Hilfe.
Die Abkürzung ist: UK.
Unterstützte Kommunikation hilft Menschen, die nur schwer sprechen können.
Sie können damit sagen:
• Was brauche ich?
• Was denke ich?
• Was fühle ich?
Unterstützte Kommunikation ersetzt das Sprechen nicht.
Sie hilft beim Verstehen und Erzählen.
Unterstützte Kommunikation ist wichtig für Inklusion.
Das bedeutet:
Alle Menschen sollen mitmachen können.
Unterstützte Kommunikation stärkt:
• Teilhabe
• Selbst-Bestimmung
Selbst-Bestimmung bedeutet:
Ein Mensch entscheidet selbst.
Teilhabe bedeutet:
Ein Mensch gehört dazu.
Unterstützte Kommunikation ist ein Recht für Menschen mit Behinderung.
Vorteile von Unterstützter Kommunikation
- eigene Entscheidungen mitteilen
- in der Arbeit, Familie oder Freizeit sprechen
- Missverständnisse vermeiden
- seine Persönlichkeit zeigen
Mögliche Hilfsmittel:
Es gibt Hilfsmittel ohne Strom.
- Kommunikations-Bücher oder Kommunikations-Tafeln
- Symbol-Karten und Gebärden
Es gibt auch Hilfsmittel mit Strom.
- Sprach-Computer oder Programme auf dem Tablet
- Geräte mit Augen-Steuerung
Mit Augen-Steuerung kann ein Mensch
mit den Augen ein Gerät bedienen.
Herausforderungen
Es gibt noch Hindernisse:
- Es gibt zu wenig Schulungen.
- Es gibt zu wenig Geld und Material.
- Viele Menschen wissen noch zu wenig über UK
Nicht nur Fach-Kräfte sind wichtig.
Auch Politik und Schulen müssen
Unterstützte Kommunikation fördern.
Zusammenfassung
Unterstützte Kommunikation ist mehr als ein Hilfsmittel.
Sie ist ein Menschen-Recht.
Und sie ist wichtig für Inklusion.
Sie hilft Menschen:
• sich mitzuteilen
• am Leben teilzunehmen
• nicht übersehen zu werden
Damit Unterstützte Kommunikation gut funktioniert, braucht es:
• eine offene Gesellschaft
• Fach-Wissen
• ehrliches Interesse an anderen Menschen
Alle Menschen sollen sich
auf Augen-Höhe begegnen.

